Kopf-MRT: Gehirnstruktur, Gefäßgesundheit & Demenzfrühzeichen

Wie fit ist Ihr Gehirn – und wie gut sind Ihre Gefäße durchblutet? Fachärztliche Einordnung auf Basis von MRT-Bildern ohne Kontrastmittel. Die Untersuchung ist als Selbstzahlerleistung buchbar und erfordert keine fachärztliche Überweisung.

  • Gehirn im Überblick – Fachärztliche Einordnung möglicher Auffälligkeiten
  • Blutgefäße im Kopf und Hals – Hinweise auf Verengungen und Gefäßauffälligkeiten
  • Begleitung in 3 Schritten – Ärztliches Vorgespräch, MRT-Untersuchung & Ärztliches Nachgespräch
Untersuchung finden Ca. 2 Minuten · persönliche Empfehlung
Termin buchen Ohne Überweisung · direkt online

Fachärztliche Auswertung & ärztliches Nachgespräch

3-Tesla-MRT – für hochauflösende Aufnahmen

Transparente Abläufe – Sie wissen vorab genau, was Sie erwartet

Ergebnisse innerhalb von 3 Werktagen – digital abrufbar 

Die Kopf-MRT dient der medizinischen Vorsorge-Orientierung – es ersetzt keine Notfalldiagnostik und keine ärztlich empfohlene Regelversorgung.

Fachärztliche Auswertung und persönliche Einordnung

Ärztliche Expertise

Ihre Kopf-MRT-Untersuchung wird von erfahrenen Fachärzt:innen für Radiologie ausgewertet – nach klaren medizinischen Standards und strukturierten Qualitätskriterien.

Uns ist wichtig, dass Sie sich mit Ihren Ergebnissen gut informiert begleitet fühlen.

Was Sie erwarten können:

  • Fachärztliche Auswertung aller Bilddaten – nachvollziehbar und im 4-Augen-Prinzip
  • Strukturierte Einordnung Ihrer Ergebnisse mit klarer Unterscheidung zwischen unauffälligen und auffälligen Untersuchungsergebnissen
  • Verständliche Erklärung im persönlichen ärztlichen Gespräch
  • Klare medizinische Empfehlungen, ob und welche weiteren Schritte sinnvoll sind

Unser Ziel ist eine sachliche medizinische Orientierung – damit Sie wissen, wo Sie heute stehen und gezielt Ihre Aktivität, Beweglichkeit und Vitalität für morgen beeinflussen können.

  • Dr. med. Adrian Walkusch

    Facharzt für Radiologie

    „Gefäßbedingte Auffälligkeiten lassen sich heute gut sichtbar machen – entscheidend ist die fachärztliche Einordnung im medizinischen Kontext.​“

  • PD Dr. Peter Dankerl

    Facharzt für Radiologie

    „Durchblutung und Gehirnstruktur hängen eng zusammen – eine fundierte Einordnung gibt uns eine gemeinsame Gesprächsgrundlage.​“

  • PD Dr. med. Mathias Meyer

    Facharzt für Radiologie

    „Viele vaskuläre Risikofaktoren sind therapierbar – eine strukturierte Bildgebung kann dabei ein wichtiger Ausgangspunkt sein.​“

Demenzfrühzeichen erkennen & Gehirngesundheit fördern 

Scharf denken, Zusammenhänge verstehen, Gespräche führen, die zählen – geistige Präsenz ist für viele das, was Lebensqualität ausmacht. Aber viele Risikofaktoren, die das Gehirn langfristig beeinflussen, verlaufen still – ohne Warnsignal, ohne spürbare Beschwerden.

Gefäßbedingte Veränderungen im Gehirn, die als Frühzeichen für ein erhöhtes Demenzrisiko gelten können, entstehen oft schleichend über Jahre. Faktoren wie Bluthochdruck, erhöhte Blutfettwerte oder Diabetes beeinflussen die Gehirndurchblutung langfristig – und sind therapierbar, wenn man früh davon weiß.

Eine Kopf-MRT liefert keine Garantien – aber es gibt Ihnen eine objektive Grundlage. Wer weiß, dass erste gefäßbedingte Frühzeichen sichtbar sind, kann heute aktiv werden: durch gezielte Behandlung von Risikofaktoren, angepassten Lebensstil oder regelmäßige ärztliche Begleitung.

Für wen ist die Kopf-MRT sinnvoll?

Eine Kopf-MRT kann sinnvoll sein, wenn Sie frühzeitig wissen möchten, wie es um Ihr Gehirn und Ihre Gefäße steht.

Menschen mit Demenz in der Familie

In Ihrer Familie ist Demenz bekannt – und Sie möchten frühzeitig wissen, ob strukturelle Frühzeichen sichtbar sind, um gemeinsam mit Fachärzt:innen informierte Entscheidungen treffen zu können.

Menschen mit Gedächtnis- oder Konzentrationsproblemen

Sie bemerken Auffälligkeiten bei Gedächtnis oder Konzentration – und möchten diese fachärztlich einordnen lassen, um organische Ursachen zu verstehen.

Menschen mit Herz-Kreislauf- oder Stoffwechsel-Risikofaktoren

Sie haben Bluthochdruck, Diabetes oder erhöhte Blutfettwerte – Risikofaktoren, die das Gehirn und die Gefäße langfristig beeinflussen können. Wer früh weiß, ob bereits Frühzeichen sichtbar sind, hat gemeinsam mit Fachärzt:innen mehr Möglichkeiten, informiert zu handeln.

Menschen mit hoher mentaler Belastung

Anhaltender Stress oder Überlastung kann Konzentration und Gedächtnis beeinflussen. Sie möchten organische Ursachen fachärztlich einordnen lassen.

Angehörige und Partner:innen

Sie möchten einen nahestehenden Menschen dabei unterstützen, vorausschauend aktiv zu werden – und den ersten Schritt gemeinsam gehen.

Noch unsicher?

In wenigen Fragen zur passenden Untersuchung – mit dem Untersuchungsfinder.

Passende Untersuchung finden

Ein Blick in Ihren Kopf

Was sieht man bei der Kopf-MRT?

Bei der Kopf-MRT werden Gehirnstrukturen, mögliche Auffälligkeiten im Gewebe und die Gefäße im Kopf-Hals-Bereich beurteilt.

  • Gehirnstruktur im Überblick

    Sind die verschiedenen Bereiche Ihres Gehirns unauffällig? Fachärztliche Einordnung der Gehirnstruktur – als Grundlage für ein aktives und selbstbestimmtes Leben.

  • Graue & weiße Hirnsubstanz

    Gibt es Auffälligkeiten im Hirngewebe? Einordnung beider Gewebearten – z. B. kleine Veränderungen der weißen Substanz als mögliche vaskuläre Frühzeichen (White-Matter-Läsionen).

  • Vaskuläre Demenzfrühzeichen

    Gibt es gefäßbedingte Hinweise, die das Demenzrisiko erhöhen könnten? Risikofaktoren wie Bluthochdruck können das Gehirn langfristig beeinflussen – wer früh davon weiß, kann aktiv gegensteuern.

  • Blutgefäße im Kopf- und Halsbereich

    Sind Ihre Gehirngefäße gut durchblutet? Hinweise auf Verengungen oder Auffälligkeiten, die die Durchblutung beeinflussen könnten.

  • Hinweise auf zurückliegende Schlaganfälle

    Gab es frühere Durchblutungsstörungen im Gehirn? Zeichen zurückliegender Ereignisse (Ischämien) – als wichtiger Hinweis für die langfristige Gefäßgesundheit.

  • Raumforderungen & Tumore

    Gibt es ungewöhnliche Strukturen im Gehirn? Hinweise auf gut- oder bösartige Gewebewucherungen und Tochtergeschwülste (Metastasen).

  • Augen, Sehnerven & Nasen­nebenhöhlen

    Sind Augenhöhlen, Sehnerven und Nasennebenhöhlen unauffällig? Einordnung relevanter Strukturen für Ihr Sehvermögen und Ihre Atemwege.

Ihre Kopf-MRT in drei Metropolen

Aktuell können Sie die Kopf-MRT an unseren Standorten in Berlin, Hamburg und Bochum durchführen lassen.

Weitere Standorte folgen.

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Was ist vaskuläre Demenz – und sieht man sie in der MRT? 

Vaskuläre Demenz entsteht durch Durchblutungsstörungen im Gehirn – häufig als Folge von Bluthochdruck, Diabetes oder anderen Gefäßrisikofaktoren. Sie ist eine der häufigsten Demenzformen.

In der MRT lassen sich gefäßbedingte Auffälligkeiten sichtbar machen, die als mögliche Frühzeichen gelten – zum Beispiel Veränderungen der weißen Substanz (White-Matter-Läsionen) oder Zeichen früherer Durchblutungsstörungen (Ischämien).

Wichtig: Die MRT stellt keine Diagnose – aber es kann Frühzeichen sichtbar machen, die therapierbar sind. Wer Risikofaktoren wie Bluthochdruck gezielt behandelt, kann das Risiko für vaskuläre Demenz aktiv reduzieren. Das ist der entscheidende Unterschied zwischen einem Frühzeichen und einer Diagnose.

Untersuchungsfinder

Bitte beantworten Sie die folgenden Fragen wahrheitsgemäß – nur so können wir Ihre Situation medizinisch korrekt einordnen. Ihre Angaben werden verschlüsselt übertragen, vertraulich behandelt und ausschließlich zur Empfehlung geeigneter Untersuchungen genutzt.

Der Untersuchungsfinder basiert auf anerkannten medizinischen Empfehlungen und soll für Sie passende Untersuchungen empfehlen und unnötige Bildgebung vermeiden. Er wurde mit dem Medical Board der Evidia GmbH entwickelt.

Warum unsere Kopf-MRT ohne Kontrastmittel auskommt

Für die Beurteilung der Gehirnstruktur, der weißen und grauen Hirnsubstanz sowie der Gefäße im Kopf- und Halsbereich liefert eine MRT ohne Kontrastmittel aussagekräftige Ergebnisse.

Das bedeutet für Sie: weniger Vorbereitung und dennoch eine fundierte fachärztliche Beurteilung.

Was wir in der Kopf-MRT erkennen 

Die Übersicht zeigt, welche Erkrankungen und Strukturen bei der Kopf-MRT gut beurteilbar sind – und wo die Untersuchung an ihre medizinischen Grenzen stößt.

Die Übersicht zeigt, welche Erkrankungen und Veränderungen in der Kopf-MRT gut beurteilbar sind – und wo die Untersuchung an ihre medizinischen Grenzen stößt.

Legende

= gut beurteilbar

= nur eingeschränkt beurteilbar

= nicht beurteilbar

Gehirn & innere Strukturen

Gehirngewebe (graue & weiße Substanz)

Hirnhäute (Meninges)

Flüssigkeitsräume / Liquor (Ventrikel)

Mittellinienstrukturen

Hirnanhangsdrüse (Hypophyse) & Sehnerven
Hinweise möglich, bei Bedarf gezieltere Untersuchung sinnvoll 

Hippokampus (Gedächtnisregion)
Hinweise möglich, bei Bedarf gezieltere Untersuchung sinnvoll

Gefäße

Blutgefäße (Hirnarterien, Halsarterien)

Frühere Hirninfarkte

Akute Durchblutungsstörungen

Schädel und Hals

Schädelbasis

Weichteile Hals & zervikale Lymphknoten

Schilddrüse
Hinweise möglich, bei Bedarf gezieltere Untersuchung sinnvoll

Augen, Ohren & Nebenhölen

Augenhöhlen & Sehnerven

Nasennebenhöhlen

Einschränkungen

Demenzerkrankungen sicher diagnostizieren
mit dieser Untersuchung nicht zuverlässig beurteilbar

Sehr kleine Herde (< 5 mm)
mit dieser Untersuchung nicht zuverlässig beurteilbar

Innenohr / Cochlea (Hörstrukturen)
mit dieser Untersuchung nicht zuverlässig beurteilbar

Funktionelle / psychiatrische Erkrankungen
mit dieser Untersuchung nicht zuverlässig beurteilbar

Zahnstrukturen / Kiefer
mit dieser Untersuchung nicht zuverlässig beurteilbar

Wichtig: Bei plötzlichen neurologischen Beschwerden wie starken Kopfschmerzen, Sehstörungen, Sprachproblemen oder Lähmungserscheinungen handelt es sich möglicherweise um einen medizinischen Notfall.

Ablauf der Kopf-MRT

Von der Buchung bis zur ärztlichen Einordnung

Sie werden während der gesamten MRT schrittweise und persönlich begleitet. Der Ablauf gliedert sich bewusst in drei Termine – ärztliches Vorgespräch, MRT-Untersuchung und ärztliches Nachgespräch –, damit Sie gut vorbereitet sind und Ihre Ergebnisse in Ruhe besprochen werden können.

Unser Ziel ist eine klare, verständliche medizinische Einordnung – als Grundlage für bewusste Entscheidungen für Ihre Gesundheit.

1. Untersuchungsfinder & Buchung

Vor der Terminbuchung können Sie unseren Untersuchungsfinder nutzen. Dieser hilft Ihnen einzuschätzen, ob die gewünschte Untersuchung für Sie sinnvoll ist – oder ob eine andere Untersuchung besser zu Ihrer Fragestellung passt.

Untersuchungsfinder starten

Nach Ihrer Terminbuchung werden Sie kontaktiert für die Vereinbarung des ärztlichen Vor- und Nachgesprächs.

2. Ärztliches Vorgespräch (Online)

Vor Ihrem MRT-Termin findet ein persönliches ärztliches Vorgespräch per Videosprechstunde statt. Dieser Termin ist bewusst mehr als eine reine Checkliste – er dient dazu, Ihre individuelle Situation zu verstehen und gemeinsam zu prüfen, ob die Untersuchung für Sie wirklich sinnvoll und geeignet ist.

Dabei klären wir unter anderem:

  • Ihre Krankengeschichte und aktuelle Fragestellung (Anamnese)
  • Implantate, Vorerkrankungen oder mögliche Kontraindikationen

Sollte sich im Gespräch zeigen, dass eine andere Untersuchung für Ihre Fragestellung besser geeignet ist, buchen wir den Termin auf die passende Untersuchung um – damit Sie von Anfang an die richtige Bildgebung erhalten.
Sollte das Gespräch zu dem Ergebnis führen, dass die Untersuchung für Sie nicht geeignet ist, endet der Untersuchungsweg hier.

3. MRT-Untersuchung

Während der MRT-Untersuchung stehen Ruhe und Ihr Wohlbefinden im Mittelpunkt. Unser Team begleitet Sie durch den gesamten Ablauf und sorgt dafür, dass Sie sich jederzeit gut aufgehoben fühlen. Vor Ort stehen Ihnen Umkleidemöglichkeiten zur Verfügung. 

4. Fachärztliche Befundung

Ihre MRT-Aufnahmen werden von erfahrenen Fachärzt:innen für Radiologie sorgfältig ausgewertet – im 4-Augen-Prinzip, d. h. Ihre Ergebnisse werden von zwei Ärzt:innen unabhängig beurteilt.

Die Befundung erfolgt strukturiert und nachvollziehbar, mit klarer Unterscheidung zwischen:

  • Unauffälligen Befunden (Untersuchungsergebnissen) – kein weiterer Handlungsbedarf
  • Auffälligkeiten mit empfohlener Verlaufskontrolle – der Befund ist aktuell nicht behandlungsbedürftig, eine Beobachtung zu einem späteren Zeitpunkt kann sinnvoll sein
  • Auffälligkeiten mit weiterem Abklärungsbedarf – je nach Befund empfehlen wir gezielte nächste Schritte:
    • Bei behandlungsbedürftigen Befunden erfolgt die weitere Versorgung über Ihren Haus- oder Facharzt im Rahmen der Regelversorgung

Bei frühen Hinweisen auf Verschleiß oder Risikofaktoren empfehlen wir gezielte Maßnahmen – z. B. Physiotherapie, Krafttraining oder Ernährungsberatung. Viele Krankenkassen bieten zudem Präventionsprogramme an, die wir Ihnen gezielt empfehlen können.

Sie erhalten zwei aufeinander abgestimmte Unterlagen:

  • Einen verständlich aufbereiteten Gesundheitsbericht, der Ihnen einen klaren Überblick über die Ergebnisse gibt.
  • Einen radiologischen Fachbefund (Untersuchungsergebnisse in medizinischer Fachsprache), der bei Bedarf von weiteren behandelnden Ärzt:innen genutzt werden kann.

Die Ergebnisse werden Ihnen digital zur Verfügung gestellt. Über einen QR-Code haben Sie jederzeit Zugriff auf Ihre Unterlagen und können diese bei Bedarf weitergeben. Die inhaltliche Besprechung und Einordnung erfolgen bewusst gemeinsam im ärztlichen Nachgespräch.

5. Ärztliches Nachgespräch (Online)

Im ärztlichen Nachgespräch werden Ihre Ergebnisse verständlich erklärt und eingeordnet – und wo möglich, mit konkreten Empfehlungen verbunden, die Sie aktiv unterstützen.

Für die meisten Menschen bedeutet das: keine Diagnose, sondern Orientierung. Wir zeigen Ihnen, was Ihre Ergebnisse für Ihren Alltag bedeuten – und welche Maßnahmen helfen können, Ihre Gesundheit langfristig zu erhalten. Das können zum Beispiel sein:

  • Gezielte Bewegungs- oder Sportprogramme
  • Präventionsangebote Ihrer Krankenkasse
  • Physiotherapie oder Ernährungsberatung

Sollte sich in seltenen Fällen ein behandlungsbedürftiger Befund zeigen, erfolgt die weitere Versorgung über Ihren Haus- oder Facharzt im Rahmen der regulären Kassenversorgung. Auf Wunsch übernehmen wir die Vereinbarung eines passenden Facharzttermins für Sie – damit Sie sich keine Gedanken um die Organisation machen müssen. Wir begleiten Sie bis dahin und sorgen dafür, dass Sie gut vorbereitet in die nächsten Schritte gehen.

Wichtig: Nicht jede Auffälligkeit ist behandlungsbedürftig. Ziel des Nachgesprächs ist nicht nur medizinische Einordnung – sondern ein konkreter Anstoß, wie Sie aktiv und selbstbestimmt für Ihre Gesundheit handeln können.

Ihre Untersuchungsergebnisse – klar, verständlich, digital

Ihr Gesundheitsbericht

Nach der MRT erhalten Sie in der Regel innerhalb von 3 Werktagen ihren klar strukturierten Gesundheitsbericht – digital per QR-Code oder Link, den Sie unmittelbar nach der Untersuchung erhalten.
Ihr Gesundheitsbericht dient als Grundlage für das persönliche ärztliche Nachgespräch, sodass Sie Ihre Ergebnisse gut nachvollziehen sollten. 
So ist ihr Gesundheitsbericht aufgebaut:

  • Übersicht aller untersuchten Bereiche auf einen Blick.
  • Klare Trennung zwischen unauffälligen und auffälligen Ergebnissen – mit verständlicher Erklärung.
  • Einordnung, was die Ergebnisse für Sie bedeuten.
  • Klare Empfehlung, ob weitere Schritte sinnvoll sind.

Der Gesundheitsbericht wurde in Zusammenarbeit mit „Was hab' ich?" gemeinnützige GmbH entwickelt. „Was hab' ich?" übersetzt medizinische Befunde in verständliche Sprache und schult Mediziner:innen in patientenorientierter Kommunikation – mit dem Ziel, Ärzt:innen und Patient:innen auf Augenhöhe zu bringen.

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Ihre Ergebnisse – sicher und in Ihrer Hand

Transparenz & Datenhoheit

Ihre Untersuchungsergebnisse werden vertraulich und digital bereitgestellt.
Sie behalten dabei jederzeit die volle Kontrolle über Ihre Daten.

Das bedeutet für Sie:

  • Sie entscheiden selbst, ob und mit wem Sie Ihren Bericht und Ihre Bilder teilen
  • Sie können Ihren Gesundheitsbericht bei Bedarf an Haus- oder Fachärzt:innen weitergeben
  • Ihre Daten stehen Ihnen dauerhaft und sicher zur Verfügung

FAQ: Die wichtigsten Fragen im Überblick

Wie weit fährt man bei der Kopf-MRT in die Röhre?

Bei der Kopf-MRT liegt Ihr Kopf im Inneren des MRT-Geräts. Der Oberkörper ist meist teilweise außerhalb.
Für eine bestmögliche Bildqualität wird eine leichte Halterung um Ihren Kopf gelegt, die Ihren Kopf sanft stabilisiert.

Sie werden während der gesamten Untersuchung betreut und bleiben jederzeit in Kontakt mit unserem Team – Sie können jederzeit Bescheid geben, wenn es unangenehm wird.

Viele Menschen empfinden die Kopf-MRT als weniger beengend als erwartet. Zur Lautstärke des Geräts erhalten Sie Kopfhörer. Bei ausgeprägter Platzangst besprechen wir vorab gemeinsam, ob ein leichtes Beruhigungsmittel sinnvoll sein kann.

Was kostet eine Kopf-MRT für Selbstzahler?

Die Kosten für eine Kopf-MRT als Selbstzahler betragen 893,- €.
Sie erhalten von uns eine transparente, GOÄ-basierte Aufschlüsselung aller Kosten. Die GOÄ (Gebührenordnung für Ärzte) ist die gesetzliche Grundlage, nach der privatärztliche Leistungen in Deutschland abgerechnet werden.

In den Kosten enthalten sind:

  • Ärztliches Vorgespräch
  • MRT-Untersuchung
  • fachärztliche Bildauswertung im 4-Augen-Prinzip: Ihre MRT-Aufnahmen werden zusätzlich von einer zweiten Fachärztin bzw. einem zweiten Facharzt mitbeurteilt – als Qualitätssicherung.
  • Ärztliches Nachgespräch

In der Regel entstehen keine zusätzlichen Kosten. Sollte im Einzelfall zur besseren Abklärung eine ergänzende Maßnahme medizinisch sinnvoll sein (z. B. Kontrastmittel), besprechen wir das vorab mit Ihnen – inklusive möglicher Mehrkosten.

Wie lange dauert eine Kopf-MRT?

Die eigentliche MRT-Untersuchung des Kopfes und Halses dauert in der Regel 15 bis 20 Minuten. Für den gesamten Termin (inkl. Vorbereitung, Lagerung und Betreuung) sollten Sie 60 Minuten einplanen.

Wir achten auf einen ruhigen, strukturierten Ablauf, damit Sie sich während der Untersuchung gut aufgehoben fühlen.

Was sollte man bei der Kopf-MRT anziehen?

Am angenehmsten ist bequeme Kleidung ohne Metall – zum Beispiel Leggings, T-Shirt oder Sweatshirt. Wir empfehlen, direkt in geeigneter Kleidung zu kommen oder diese mitzubringen.

Bitte beachten:

  • Jogginghosen und Leggings sind oft geeignet – achten Sie jedoch darauf, dass sie keine Metallteile wie Reißverschlüsse oder Knöpfe haben.
  • Jeans haben oft Metallknöpfe oder Nieten – bitte ziehen Sie diese vorher aus.
  • Sport-BHs ohne Metallbügel sind ideal. BHs mit Metallbügeln oder -verschlüssen legen Sie bitte vor der Untersuchung ab.
  • Piercings, Schmuck, Uhren und Haarklammern entfernen Sie bitte vor der Untersuchung.
  • Warme Socken sind empfehlenswert – im MRT-Raum kann es etwas kühler sein.

Wenn Sie unsicher sind, ist das kein Problem:
Vor Ort stehen Ihnen Umkleidemöglichkeiten zur Verfügung – unser Team hilft Ihnen gerne, wenn Sie Fragen haben.

Sieht man Demenz in der MRT?

Die Kopf-MRT kann keine Demenz diagnostizieren oder ausschließen. Es kann jedoch strukturelle Auffälligkeiten im Gehirn sichtbar machen, die als mögliche Frühzeichen gelten können – zum Beispiel:

  • Auffälligkeiten der weißen Substanz (White-Matter-Läsionen) – häufig ein Hinweis auf gefäßbedingte Risikofaktoren wie Bluthochdruck
  • Gefäßbedingte Auffälligkeiten der Hirndurchblutung

Diese Hinweise sind keine Diagnose – sie werden fachärztlich eingeordnet und fließen als ein Baustein in die Gesamteinschätzung ein. Entscheidend ist: Viele dieser Frühzeichen sind therapierbar – wer früh davon weiß, kann aktiv gegensteuern.

Sieht man ein Aneurysma in der MRT ohne Kontrastmittel?

Oft ja. Relevante Gefäßaussackungen (Aneurysmen) ab etwa 3 mm lassen sich in der kontrastmittelfreien Angio-MRT in der Regel gut erkennen.

Sehr kleine Aneurysmen unter 3 mm sind dabei nicht immer sicher darstellbar – sie sind jedoch in der Regel klinisch nicht relevant.

Ob im Einzelfall ein Kontrastmittel oder eine ergänzende Untersuchung sinnvoll ist, hängt von Ihrer persönlichen Situation ab – das besprechen wir im ärztlichen Vorgespräch mit Ihnen.

MRT oder CT – was ist besser?

Beide Verfahren werden in unterschiedlichen Situationen eingesetzt – „besser" hängt davon ab, was abgeklärt werden soll.

Eine MRT arbeitet ohne Röntgenstrahlung und eignet sich besonders gut zur Beurteilung von Gehirnstrukturen, weißer Substanz und Blutgefäßen – deshalb ist es die bevorzugte Methode für präventive Kopfuntersuchungen.

Ein CT nutzt Röntgenstrahlung und wird vor allem eingesetzt, wenn schnell ein Überblick benötigt wird – zum Beispiel beim Verdacht auf eine Gehirnblutung oder einen Knochenbruch.

Wichtig: Bei plötzlich auftretenden starken Beschwerden wie Kopfschmerzen, Sehstörungen oder Lähmungserscheinungen gehört die Abklärung sofort in die Notaufnahme.

Was sollte man vor einer Kopf-MRT nicht machen?

In der Regel ist keine besondere Vorbereitung nötig – Sie können normal essen, trinken und Ihre Medikamente wie gewohnt nehmen.

Wichtig ist vor allem:

  • Informieren Sie uns über Implantate, Metall im Körper oder relevante Vorerkrankungen
  • Legen Sie Schmuck, Piercings und andere Metallgegenstände vor der Untersuchung ab
  • Beachten Sie die Hinweise, die Sie vor Ihrem Termin von uns erhalten

Falls in Ihrem Fall etwas Besonderes zu beachten ist, besprechen wir das vorab mit Ihnen im ärztlichen Vorgespräch.

Warum bietet Body Insights keine Hirnvolumetrie an?

Eine Hirnvolumetrie – also die statistische Vermessung einzelner Hirnregionen – klingt auf den ersten Blick nach einem präzisen Messinstrument. In der Praxis ist die Aussagekraft für gesunde Menschen ohne klinische Symptome jedoch begrenzt: Normale Schwankungen zwischen Individuen sind groß, Referenzwerte uneinheitlich und die Einordnung eines einzelnen Messwerts ohne klinischen Kontext oft nicht zuverlässig.

Wir haben uns bewusst dagegen entschieden – nicht weil wir es nicht könnten, sondern weil wir keine Ergebnisse kommunizieren möchten, die mehr Unsicherheit als Klarheit schaffen. Was wir stattdessen beurteilen: strukturelle Auffälligkeiten, gefäßbedingte Frühzeichen und die Qualität der Hirndurchblutung – mit klarer fachärztlicher Einordnung.

Kann man in der MRT erkennen, ob ein Gehirntumor bösartig ist?

Die MRT kann wichtige Hinweise auf die Art einer Auffälligkeit geben – zum Beispiel anhand von Form, Begrenzung, Lage und Erscheinungsbild in den Bildern. Das gibt oft erste Hinweise darauf, ob es sich eher um eine gutartige oder bösartige Veränderung handeln könnte.

Eine sichere Aussage über Gut- oder Bösartigkeit ist jedoch nicht immer allein in der MRT möglich. Dafür sind häufig weitere Untersuchungen notwendig – zum Beispiel eine Gewebeprobe (Biopsie) oder eine Untersuchung des Nervenwassers (Liquorpunktion).

Wichtig: Auffälligkeiten werden im ärztlichen Nachgespräch verständlich erklärt und in Ruhe eingeordnet – ohne vorschnelle Schlussfolgerungen.

Noch unsicher?

Unsicher, welche Untersuchung für Sie sinnvoll ist?
Der Untersuchungsfinder unterstützt Sie bei der Orientierung vor der Buchung.

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Wir sind für Sie da

Sie sind noch unsicher oder haben Fragen? Schreiben Sie uns – wir nehmen uns Zeit für Ihr Anliegen. Über das Kontaktformular melden wir uns zeitnah und persönlich zurück.

Die verbindliche medizinische Beratung findet im ärztlichen Vorgespräch statt. Für eine schnelle Vorauswahl nutzen Sie den Untersuchungsfinder – Termine buchen Sie direkt online.